Sonntag, 26 Mai 2019

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Politischer Nach-Aschermittwoch

Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder ist stolz auf SPD-Leistungen in Großer Koalition
Kein derbes Dreinschlagen bei Nachaschermittwoch der Landkreis-SPD am Sonntagvormittag beim „Stangerl“
breitgefächerte Themen angesprochen

Zum Nachaschermittwoch hatten die Landkreis-Sozialdemokraten ins Gasthaus Stangerl am Sonntagvormittag zu Weißwurst und Brezen,  Kaffee oder  Bier geladen. Rednerin 20190310 102108war zwei Tage nach dem Internationalen Frauentag die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder, die auf das derbe Dreinschlagen auf den politischen Gegner verzichtete, sondern in ihrer gut einstündigen Rede die Leistungen der SPD in der Großen Koalition hervorhob.

Zuvor hatte SPD-Landkreis-Chef Franz Kopp Wera Müller für die Organisation der Veranstaltung gedankt. Kopp rief dazu auf, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen und die SPD zu wählen.

Eingangs wies MdB Schieder darauf hin, dass heuer der Politische Aschermittwoch hundert Jahre alt geworden war und ursprünglich nur ein Zusammenkommen beim größten niederbayerischen Viehmarkt in Vilshofen bedeutete. Am 5.März 1919 rief der Bauernbund zur „Großen Volksversammlung“ in den Wolferstetterkeller. Das gilt als die Geburtsstunde des Politischen Aschermittwoch.

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SPD-Treffen am Steinbruchsee

Beim “Gartenfest” die Politik nicht vergessen
 
 
Gut besucht war das “Gartenfest” der Further SPD im Gasthof “Zum Steinbruch”. Foto: cjr

Furth im Wald. Zum “Gartenfest der SPD” hatte die Ortsvorsitzende Wera Müller am Sonntagnachmittag in den Gasthof “Zum Steinbruch” eingeladen, und gut zwei Dutzend SPD-Mitglieder und Freunde waren der Einladung gefolgt. Darunter der Direktkandidat für die Landtagswahl am 14. Oktober, Franz Kopp, und Silke Schell, die Listenkandidatin für den Bezirkstag.

Wera Müller sprach, in Erinnerung an die Feste im Sengenbühler Müller-Garten, von einem Pseudo-Gartenfest, das sich aber als gemütliches Beisammensein mit thematischen Schwerpunkten erweisen sollte. Sie dankte zuerst ganz herzlich für die Teilnahme an der allgemeinen Demo, die vom DGB organisiert wurde, am Dienstagabend vorm Bahnhof.

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Demo gegen AfD-Veranstaltung

Danke an ALLE, die sich mit uns für Toleranz, Vielfalt und Respekt auf die Straße gestellt haben! Wir waren eindeutig mehr! #wirsindmehr #vielfalt #toleranz
 
Die "Chamer Zeitung" berichtete. Text und Bild: Thomas Linsmeier
 
 
Lauts­tark ge­gen Ras­sis­mus
 
Von SPD ini­ti­ier­te De­mo be­glei­te­te ge­stern Abend Ver­an­stal­tung der AfD in Furth
 
 
Nachdem Wera Müller verhindert war, zeigte sich Siegi Ehrnböck (Mitte) als einziger Stadtrat solidarisch mit dieser Aktion gegen Fremdenhass.

Furth im Wald. (tl) Der Anti-Rassismus-Slogan „Wir sind mehr“ traf gestern Abend zumindest in Furth im Wald zu: Rund 50 Demonstranten standen weniger AfD-Anhängern, die sich im Nebenzimmer des Hotels Hohenbogen versammelt hatten, gegenüber. Zu dieser Protestaktion, durch die Sympathisanten der „Alternative für Deutschland“ mit Pfiffen und Buh-Rufen auf den letzten Metern ins Versammlungslokal begleitet werden sollten, hatten die Further Sozialdemokraten aufgerufen.

„Wir wollten Flagge zeigen und kurzfristig etwas auf die Beine stellen“, so Silke Schell, die zusammen mit ihrer Mutter, Sozialreferentin Wera Müller, diese Aktion initiiert hatte. Dem Aufruf waren neben SPD-Mitgliedern aus Furth im Wald und Neukirchen b. Hl. Blut (unter ihnen Altbürgermeister Sepp Berlinger) auch Angehörige des DGB und des Further Helferkreises für Flüchtlinge gefolgt. „Wir sind nett“, versprach Schell. Das Ziel dieser Demonstration: „Zeigen, dass nicht jeder so denkt wie die da drüben“, meinte sie mit Blick aufs Hotel Hohenbogen.

Das machten die Demonstranten nicht nur mit Plakaten und Transparenten, auf denen Slogans wie „Vielfalt statt Ausgrenzung“ oder „Unsere Alternative heißt Respekt und Solidarität“ zu lesen waren, deutlich, sondern auch lautstark mit Pfiffen und Buh-Rufen, sobald Teilnehmer an der AfD-Versammlung in Richtung Hotel-Eingang steuerten. Ebenso hieß es: „Nazis raus!“ und „Geht's hoam!“.

„Die AfD hat mit ihrer Hetze gegen Minderheiten dazu beigetragen, ein gesellschaftliches Klima entstehen zu lassen, in dem Gewalt in Worten vorbereitet und – wie das Beispiel Chemnitz uns erst kürzlich vor Augen geführt hat – auf der Straße ausgeführt wird“, so der DGB-Ortskartellvorsitzende Herbert Breu. Die AfD bemühe sich, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben und das gesellschaftliche Klima mit Hilfe von Sprache zu vergiften.

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100 Jahre Freistaat

SPD-Landtagsfraktion gibt Empfang in Furth im Wald

Anlass ist „100 Jahre Freistaat Bayern“ / Festrede von MdL Markus Rinderspacher

Vor 100 Jahren wurde von dem unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner der Freistaat Bayern ausgerufen. Das war Anlass für die BayernSPD-Landtagsfraktion in allen Regierungsbezirken zu einem „Demokratie-Empfang“ einzuladen, um an die Entwicklung Bayerns von der obrigkeitlichen Monarchie zum modernen und demokratischen Rechtsstaat zu erinnern und aufzuzeigen, dass gerade in Schicksalsstunden der bayerischen Geschichte die SPD Regierungsverantwortung trug und um Demokratie und Freiheit kämpfte.01 Die Besucher beim Empfang

Mehr Demokratie wagen

Zum Empfang für die Oberpfalz konnte MdL Franz Schindler, Vorsitzender der OberpfalzSPD am Dienstagabend neben zahlreichen Genossen auch interessierte Bürger im Saal des Further Kolpinghauses begrüßen. Er sei vor 45 Jahren in die SPD eingetreten und habe sich zwar oft geärgert, aber diesen Schritt nie bereut, sagte Schindler. Damals gab es noch die kleine BRD und der Begriff „Reform“ war noch positiv besetzt. Willy Brandt war Bundeskanzler und seine Maxime „Mehr Demokratie wagen“ war keine leere Worthülse. Als markante Beispiele nannte er das Betriebsverfassungsgesetz und die Unternehmensmitbestimmung sowie auch mehr innerparteiliche Demokratie. Geschichte geschrieben wurde damals mit der Aussöhnung mit dem Osten, welche die Basis für die spätere Wiedervereinigung des deutschen Volkes in Frieden und Freiheit legte. Niemand konnte sich damals vorstellen, dass Jahrzehnte später wieder rechte Populisten und Demagogen ihr Gift verspritzen und nationalistischen Abgrenzungen das Wort reden. Dennoch sei es so gekommen, warnte Schindler.

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Jahreshauptversammlung 2018

Asyl­de­bat­te be­schäf­tigt auch die Furt­her SPD
So­zi­al­de­mo­kra­ten zie­hen Bi­lanz und wäh­len De­le­gier­te zur Un­ter­be­zirks-Eu­ro­pa­kon­fe­renz
 
20180722 102302
 
Zur Jahresversammlung der Further Sozialdemokraten mit Wahl der Delegierten zur Unterbezirks-Europakonferenz für die Europawahl 2019 begrüßte am Sonntagvormittag Ortsvorsitzende Wera Müller im Gasthaus Stangerl rund 20 Mitglieder. Ein besonderer Gruß galt der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder sowie dem Schwandorfer Peter Wein und dem Chamer Bezirkstagskandidaten Martin Schoplocher.
Wera Müller gab nach dem Totengedenken an Ludwig Kreitl (er war SPD-Mitglied seit 1965) bekannt, dass nach vier Eintritten und zwei Austritten der Ortsverein derzeit 50 Mitglieder umfasst. Fast auf den Tag genau fand die letzte Jahresversammlung am gleichen Ort statt. Leider sei die Bundestagswahl enttäuschend verlaufen. Eine Top-Veranstaltung habe man im Januar mit dem Landtagsabgeordneten Franz Schindler zum Thema „NSU und kein Ende“ gehabt.
 
Die Further SPD habe mehrere Termine auch außerhalb der Grenzstadt wahrgenommen, so unter anderem am Aschermittwoch in Vilshofen. Zum 100. Geburtstag von Oskar Kögler habe man am 2. August dessen Grab besucht. Auch der mittlerweile traditionelle Besuch bei Zoll und Polizei mit der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder sei erfolgt. Weiterlesen: Jahreshauptversammlung 2018