Freitag, 10 April 2020

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Klare Ziele 2020 - 2026

SPD wählen heißt die Zukunft gestalten

Titel

 

Wahlprogramm der SPD – Stadtratskandidaten für die nächste Wahlperiode

 

Eine l(i)ebenswerte Stadt für Jung und Alt

  • Angesichts des demografischen Wandels muss eine seniorengeeignete Infrastruktur geschaffen werden. Wir drängen auf die Sanierung der Gehwege, auf ein barrierefreies Stadtzentrum.

  • Dazu zählen auch die gesundheitliche und pflegerische Versorgung. Den älteren Mitbürgern muss ermöglicht werden, lange weitgehend unabhängig in der selbst gewählten Umgebung zu leben. Wir setzen uns ein, die medizinische Versorgung zu sichern, für eine Erweiterung des medizinischen und des Pflegeangebots.

  • Zur Verbesserung der medizinischen Versorgung für Familien setzen wir uns weiterhin für die Belegung einer Kinderarztpraxis für Furth im Wald ein.

  • Wir wollen Möglichkeiten der Begegnung und der Naherholung schaffen. Dazu wollen wir auch die Chancen der Landesgartenschau 2025 nutzen: Die Daueranlagen müssen so nachhaltig wie möglich gestaltet werden. Nur so zieht Furth den großen Mehrwert für alle Generationen aus diesem Projekt.

  • Artenschutzgerecht gestaltete und gepflegte öffentliche Grünflächen auch abseits der Bereiche der Landesgartenschau sollen Lebensräume für lokale Tier- und Pflanzenarten bieten und das Stadtklima verbessern.

  • Die Sanierung des Hallenbads muss umgehend angepackt werden. Wichtig ist ein barrierefreier Zugang, auch ins Becken. Das Hallenbad muss in erster Linie als Schwimm- und Schulbad erhalten bleiben.

  • Der Stadtkern soll allgemein für ein innerstädtisches Wohnen attraktiver gestalten werden. Leer stehende Gebäude sollen wiederbelebt werden, z.B. durch Unterstützung bei der Sanierung und einem aktiven Leerstandmanagement.

  • Der Stadtplatz soll langfristig zur Begegnungszone werden, in der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind.

  • Das ehemalige Hofergebäude wollen wir als „Bürgerhaus“ nutzen, als Heimat für kulturelle Gruppen, z.B. den Kinderdrachenstich, die Kunstgruppe Freiraum oder für Musikgruppen. Auch die Stadtbücherei, könnte dorthin verlagert werden, endlich mit barrierefreiem Zugang.

  • Einführung einer „Sozialcard“: Bezieher von Arbeitslosengeld II oder geringfügig darüber liegendem Einkommen können mit dieser bei städtischen Einrichtungen Vergünstigungen und Sonderkonditionen in Anspruch nehmen, z.B. beim Eintritt in Bäder oder bei kulturellen Veranstaltungen.

  • Radfahrwege an den Durchgangsstraßen, in der Innenstadt zumindest in Form von Fahrbahnmarkierungen, und zu den Außenbezirken sollen helfen, den Kraftverkehr und die Belastung durch Abgase in der Stadt zu reduzieren.

 

Für einen verbesserten Industriestandort

  • Wir unterstützen die Ansiedlung von Betrieben, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und mit ihrer Gewerbesteuer dazu beitragen, die Finanzlage der Stadt zu verbessern. Dazu müssen wir die bestehenden Gewerbeflächen naturschonend erweitern.

  • Ein konsequenter Ausbau des Glasfasernetzes mit mind. 100Mbit/s vor allem in den Gewerbegebieten ist absolut vordringlich. Dies ist heute ein wesentlicher Teil der kommunalen Daseinsvorsorge, wie auch ein wichtiges gewerbliches Standortkriterium.

  • Dazu gehören auch ausreichende Betreuungsplätze für Kinder vom Krippen- bis zum Hortalter, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern - auch zu Ferienzeiten.

  • Öffentliche Aufträge sollen vorzugsweise an Unternehmen vergeben werden, die die jeweiligen Tarifbestimmungen einhalten.

Für einen gestärkten, nachhaltigen Tourismus

  • Drache ins Zentrum: Wir sind mit der Mehrheit der Stadtratsmitglieder der Meinung, dass der Drache in das Areal um das ehemalige Amtsgerichtsgebäude gehört und eine Symbiose mit dem Landestor- und dem Drachenmuseum sowie den Tourismusbüros bilden muss und so mehr touristische Frequenz in die Altstadt bringt.

  • Wir wollen „Brücken bauen

    … im wahrsten Sinn:
    - Wir streben eine Verlängerung der neuen Bahnbrücke über den gesamten Gleiskörper bis zum Lagerplatz an und somit die sichere fußläufige Erschließung der „Glashüttensiedlung“ und der touristischen Attraktion „Flederwisch“.

    - Wir fordern die Ertüchtigung der Fußgängerbrücke über den Drachensee für die Ganzjahresnutzung.

    … im übertragenen Sinn:
    - Wir wollen die Wiederbelebung bzw. den Ausbau der Beziehungen und des Tourismus mit den tschechischen Nachbarn im Rahmen des grenzüberschreitenden Mittelzentrums Furth im Wald / Domazlice fördern.

  • Das Gastgewerbe in Furth im Wald wollen wir bestmöglich unterstützen. Die „Wirtshauskultur“ in den traditionsreichen Gaststätten muss erhalten, das Gasthaussterben gestoppt werden. Mögliche Hotelstandorte sollen durch geeignete Anreize für Investoren attraktiv gemacht werden.

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten!“ (Willy Brandt)

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